RIT-Reflexintegration

RIT® ist ein Bewegungsprogramm, das Ihrem Kind
hilft, sich besser zu konzentrieren, leichter zu
lernen und sich angemessen zu verhalten. Cool?!

 

Lesebegeisterung Fehlanzeige?

Statt fasziniert zu schmökern, gestaltet sich das
Lesen als schwierig, ermüdend oder anstrengend.
Obwohl der Augenarzt sagt, die Sehschärfe sei völlig okay?

 

Anständig hinsetzen?

Beschäftigt sich ihr Kind gern liegend, sitzt auf
den Fersen oder auf den Beinen?
Am Tisch wird es unruhig oder streckt
entweder die Arme oder die Beine aus?
Restreflexe haben viele Gesichter.

 

Konzentration top?

Träumt sich Ihr Kind oft weg, vergisst oder verliert
es seine Sachen häufiger als für sein Alter üblich?
Aktive Reflexe saugen Konzentration.

 

Schreiben echt mühsam?

Eine verkrampfte Stifthaltung, Mundbewegungen
beim Schreiben, ein schlechtes Schriftbild oder
viele Fehler beim Abschreiben?
Auch so können sich frühkindliche Reflexe zeigen.

 

Impulskontrolle?

Wenn der Nachwuchs austickt, brechen
seine Impulse ganz ungebremst heraus.
Strömt zu viel auf Ihr Kind ein, reagiert es
so - eine Ursache: ungehemmte Reflexe.

 

Zahlenwelt kompliziert?

Beim Rechnen lernen brauchen die Kids eine
gute Körperwahrnehmung. Ist diese nicht voll
ausgereift, wird Mathe in der Grundschule schwierig.

 

Wahre Sportskanone?

Bewegung und Energie ohne Ende?
Aktive Reflexe verursachen Hyperaktivtät.
Kleine motorische Ungeschicklichkeiten zeigen
dass die Koordination und Tiefenwahrnehmung
noch Zeit brauchen. Aktive Reflexe hindern dies.

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Reflexintegration

Reflexintegration ist eine Lösung

Hat Ihr Kind Lern- oder Verhaltensprobleme in der Schule oder im Alltag? Sie sind schon länger auf dem Weg, eine Lösung zu finden? Sie vermuten, dass es Gründe gibt und irgendetwas dahintersteckt, auf das bisher noch niemand geschaut hat? Vertrauen Sie Ihrer Intuition und lesen Sie weiter – Sie sind jetzt angekommen. RIT®-Reflexintegration ist ein hocheffizientes Unterstützungsprogramm für Kinder und Jugendliche mit:

1

Schul- und Lernproblemen

Schwächen oder Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen - nicht als LRS, Legasthenie oder Dyskalkulie diagnostiziert, aber auch dann!
2

Motorischen Problematiken

Schlechte Körperkoordination, Ungeschicklichkeit und ganz allgemein Schwächen in der Grobmotorik wie auch in der Feinmotorik.
3

Verhalten, das aufgefallen ist

Unruhe, Unkonzentriertheit, Hyperaktivität oder fehlende Impulskontrolle - ohne eine Diagnose wie AD(H)S, aber auch dann!

Sind dies Schwächen, die Sie selbst gesehen haben oder die von Pädagogen an Sie herangetragen worden sind? In vielen Fällen gehen solche Schwierigkeiten auch mit medizinischen Diagnosen einher – Tendenz steigend. Gemeinsam ist allen betroffenen Kindern und Jugendlichen, dass sie sehr unter den Folgen leiden, weil sie hier und da in der Schule oder im Alltag auffallen oder gar anecken.

Nicht wenigen Kindern wird hier Unrecht getan. Eine mögliche Ursache ihrer Probleme können noch aktive frühkindliche Reflexe (Urreflexe) sein. Diese führen zu nicht steuerbaren Restreaktionen, die ein Kind oder Jugendlichen in seinem kompletten Tun und Sein vielschichtig stören können. Kinder mit aktiven Urreflexen sind häufig nur in ihrer Entwicklung verzögert und nicht krank. Die Ursachen sind in der Schwangerschaft, der Geburt oder im ersten Lebensjahr zu suchen. Integriert man diese Reflexe werden sie gehemmt und damit verschwinden auch die Schwächen oder Schwierigkeiten.

Ein Training zur Integration der Reflexe setzt an der Ursache der Probleme an und sorgt für eine Nachreifung des zentralen Nervensystems. Mit gezielten, individuellen Bewegungen kann Entwicklung auf- und nachgeholt werden – ohne die Hilfe der Medizin oder einer Therapie. Erfahrungen zeigen, dass mit dem Training die Schwierigkeiten zurückgehen, neuronale Schulreife erreicht wird und gegebenenfalls auf Medikamente verzichtet werden kann.

Frühkindliche Reflexe - Urreflexe

Wie wirken Reflexe auf Lernen und Verhalten?

Ein Reflex ist eine nicht steuerbare Muskelbewegung als Reaktion auf einen Reiz. Frühkindliche Reflexe erfüllen am Anfang des Lebens ganz wichtige biologische Aufgaben und sichern damit das Überleben. Während der Schwangerschaft, der Geburt und vor allem im ersten Lebensjahr sind sie Motor der Entwicklung des kleinen Menschen. Die Natur hat genetische Bewegungscodes festgelegt, die durch das Stammhirn gesteuert werden. Die automatischen Bewegungen sorgen wie ein interner „Fitnesstrainer“ für den Muskelaufbau des Babys.

So wird im Verlauf des ersten Lebensjahres aus dem bei Geburt hilflosen Neugeborenen ein aktives Kleinkind, das aufrecht steht und geht, seinen schweren Kopf tragen und ausbalancieren kann und sich in alle Richtungen bewegt. Haben die Reflexe ihre Aufgabe erfüllt, werden sie „gehemmt“ und das Kind bewegt sich zunehmend selbstbestimmt. Der Aufrichtungsprozess des Menschen ist das Werk seiner Urreflexe – eine großartige Erfindung.

Verbunden mit der motorischen Entwicklung ist die Gehirnentwicklung. Die Gehirnareale sind bei Geburt vorhanden, aber noch nicht verknüpft. Dies geschieht parallel durch die automatisch verursachten Bewegungen. Die Anzahl und Qualität der dabei entstehenden Nervenverbindungen bestimmen die neuronale Reife und damit die Grundlage für Lernen und Verhalten.

Die neuronale und motorische Entwicklung kann in der Schwangerschaft, bei der Geburt oder im ersten Lebensjahr gestört werden und verzögert sich. Die Reflexe werden nicht wie vorgesehen gehemmt. Es bleiben – nicht offensichtlich – unwillkürliche Restmuskelreaktionen bestehen, die später enormen Einfluss auf Lernen und Verhalten des Kindes haben. Die Symptome sind vielfältig; das Kind kann bestimmte Dinge nicht gut lernen oder versucht unbewusst seinen Körper zu kontrollieren – zum Beispiel zu Lasten der Konzentration.

Exkurs: Lesen und Schreiben

Erstaunliche Fakten

Für eine Überprüfung auf frühkindliche Reflexe bei Kindern mit Lern- und Verhaltensproblemen spricht viel. Besonders beeindruckend sind Erkenntnisse aus dem Bereich der Lese-Rechtschreibschwäche oder Legasthenie. Zwei Urreflexe spielen hier eine maßgebliche Rolle bei Schwierigkeiten. Der Asymmetrisch-Tonische-Nacken-Reflex (ATNR) ist der wichtigste Reflex, der die Probleme beim Lesen oder Schreiben verursacht und praktisch bei allen Legasthenikern nie integriert ist. Für den Bereich der Konzentration oder des Verhaltens gibt es entsprechend typische Reflexe, die erfahrungsgemäß aktiv sind.

STNR

Bei 75 % der legasthenen Kinder in unseren Trainings ist der Symmetrisch-Tonische-Nacken-Reflex aktiv.

ATNR

Bei 100 % der legasthenen Kinder in unseren Trainings ist der Asymmetrisch-Tonische-Nacken-Reflex aktiv.

Individuell hinschauen

Wie sieht eine Reflexintegration konkret aus?

Ist eine Reflexintegration für Ihr Kind sinnvoll? Der erste Schritt ist sehr einfach und unverbindlich: Sie fordern einen Fragebogen an und füllen ihn aus. Ihre Antworten geben erste Hinweise darauf, ob bei Ihrem Kind noch Reflexe aktiv sind, die schon integriert sein sollten. Ist das so, können wir einen Termin vereinbaren und besprechen die Situation Ihres Kindes. Spezielle Tests geben weitere Hinweise zum neuromotorischen Entwicklungstand. Schritt für Schritt werden dann die Reflexe geprüft und integriert – in der Reihenfolge wie sie auch in der Natur entstehen. Alle vier Wochen sehen wir uns und zeigen Ihnen und Ihrem Kind unkomplizierte Übungen für zuhause. Hierfür brauchen Sie gemeinsam nicht länger als 10 bis 15 Minuten täglich. Das individuell zusammengestellte Programm dauert zwischen 6 und 12 Monate – je nach den Bedürfnissen Ihres Kindes.